DIE RHEINPFALZ vom 19. September 2011: "Falken, Waldfrüchte und exotische Spaziergänger"

Falken, Waldfrüchte und exotische Spaziergänger

 

Rund 4000 Besucher beim gestrigen Familientag im Rheingönheimer Wildpark - Wissenswertes über Natur vermittelt

 

Natur erleben - das konnten die Besucher beim achten Erlebnistag für Familien am Sonntag im Wildpark Rheingönheim. Die Organisatoren hatten dabei neben vielen altbewährten Angeboten auch neue naturpädagogische Programmpunkte geboten.

 

Mit acht Greifvögeln war Falkner Volker Walter das erste Mal beim Erlebnistag dabei. „Man schützt nur das, was man kennt”, ist Walter überzeugt, der den Menschen die Vögel näherbringen möchte. Besonders bestaunt wurden Weißkopfseeadler „Ben” mit einer Flügelspannweite von zweieinhalb Metern und Uhu „Samson”. Die Zuschauer lernten bei den Greifvogelvorführungen, dass der Falke einer der schnellsten Greifvögel ist und beobachteten staunend, mit welcher Technik der Adler in der Luft ein Stück Fleisch fängt.

 

Am Stand der Rucksackschule vom Forstamt Pfälzer Rheinauen wartete ein Baum-Arten-Rätsel auf die Besucher. Kastanien, Eicheln, Buchen und andere Waldfrüchte mussten den richtigen Blättern zugeordnet werden. „Gar nicht so einfach”, fand der sechsjährige Tim, doch dank Mamas Hilfe gelang ihm die richtige Lösung. Viele Präparate von Wildtieren hatten die Jäger der Kreisgruppe Ludwigshafen mitgebracht. Ausgestopfte Igel, Marder, Kaninchen, Hasen, Enten und Mäuse gab es zu bestaunen.

 

Mit ihren Lamas „Cinemon” und „Charlie” waren die Schwestern Lena und Cora im Park unterwegs. „Wir haben in Ungstein zehn Lamas”, erzählte die 11-jährige Lena. Fünf gut erzogene, „die garantiert nicht spucken”, durften mit in den Wildpark. Die Besucher konnten sie streicheln und mit ihnen durch den Park wandern.

 

Viel Wissenswertes über Bienen, Wespen und Fledermäuse erzählte Imker Klaus Eisele. Über 650 Wespenarten gebe es und dieses Jahr sei ein ausgesprochenes Wespenjahr gewesen. Und wenn die Tiere partout etwas vom Zwetschgenkuchen abhaben möchten? „Auf keinen Fall Nahrung aufnehmen lassen”, riet der Imker.

 

Bei der Eröffnung durch Umweltdezernent Klaus Dillinger gab es viele dunklen Wolken. Insgesamt 4000 Gäste besuchten den Aktionstag. „Besser im Park als bei dem Wetter mit den Kindern zu Hause”, meinte Nils Rosenberg aus Wachenheim, der mit Hanna (4) und Henry (2) gekommen war. (rad)

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